Deutsche eSport Bundesliga – Die Heimat für deutsche Gamer

Die Deutsche eSport Bundesliga gehört mit knapp 56000 registrierten Usern zu den größten Onlineplattformen für PC- und Konsolenspieler im deutschsprachigen Raum. Wo geht der Weg der DeSBL hin?

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Wir haben Andreas, einen der Verantwortlichen der DeSBL zum Interview eingeladen und wollten mehr über das Team, die Geschichte und der Zukunft erfahren.

TMA-eJournal: Im Jahre 2010 fing alles mit der DeSBL an! Damals noch mit rund 1000 Usern, jetzt 7 Jahre später seid ihr die größte und bekannteste deutsche Liga.  Wie kam es zu diesem Erfolg und wie ist der Plan für die nächsten Jahre?

Andreas: Neben der ständigen Erweiterung des Spielepools und den wichtigen Verstärkungen des Adminteams, lag ein Hauptaugenmerk auf der Zusammenarbeit mit den Spielern.  Gerade durch das Feedback  – ob nun Wünsche, Ideen, aber auch Kritiken – der Spieler, ist die DeSBL heute das was man sieht. Es gibt natürlich Planungen für die Zukunft. Ein wichtiger Punkt ist Preise für Turniere zu generieren, da haben wir erste, durch Sponsoren unterstützte, Turnier gestartet und werden diese auch weiter fokussieren.

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TMA-eJournal: Ihr habt ein breites Angebot an Games und Ligen, seht ihr euch selber als ein Ersatz der alten PlaystationLiga?

Andreas: Am Anfang waren es reine PC Spiele. Natürlich wollten wir schon damals auch Konsolenbereich anbieten, aber das gestaltete sich sehr schwierig. Wir waren dann aber schon selbst überrascht wie schnell die Konsoleros die DeSBL in Beschlag nahmen und die Zahl der Teams schnell und rasant anstieg. Aktuell sind es die Konsolen, die den Großteil der Ligen bilden.

Ersatz für die alte PlaystationLiga? Eine gute Frage. Vielleicht sehen es die bei uns spielenden Teams so, für uns ist das jedoch kein Thema, über das wir uns Gedanken machen.

TMA-eJournal:  Viele unserer Leser verbinden die DeSBL mit Playstation 4 Games und Ligen. Dabei bietet ihr noch ganz andere Games an. Kannst du da uns eine Übersicht eures Angebotes geben?

Andreas: Leider erhalten wir zu diesem Thema ab und an Nachrichten, warum und wieso wir das und das Spiel nicht aufnehmen. Wir nehmen alles in unser Macht stehende auf, sobald wir es auch administrativ supporten können. Somit kann sich jeder einen eigenen Bereich bei uns aufbauen, wenn er sich dazu berufen fühlt. LoL, CS:GO, Smite, Rocket League, Battlefield, Heartstone, CoD, R6S oder Fifa stehen den Teams derzeit auch auf anderen Plattformen zur Verfügung. Weitere Spiele stehen in den Katakomben der DeSBL in den Startlöchern. Die Planungen sind dazu im vollen Gange. Bei uns hat jedoch jedes Spiel auf jeder Plattform einen Platz. Mit genügend administrativer Unterstützung stehen den Teams oder Spielern alle Türen bei uns offen.

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TMA-eJournal: Der deutschsprachige Bereich ist abgedeckt! Wird es nicht Zeit etwas internationaler zu werden?

Andeas: Die DeSBL sieht sich als Arena für deutschsprachige Teams. Das bedeutet aber nicht, dass internationale Teams nicht zugelassen werden. Mit Auflagen dürfen sie auch an den Ligen und Turnieren teilnehmen. Es ist aber definitiv nicht geplant in absehbarer Zeit international zu agieren, immerhin heißen wir ja auch Deutsche eSport Bundesliga.

TMA-eJournal:   Auffällig ist in letzter Zeit, dass der deutschen Community wenig an Offline Events geboten wird. Wie steht ihr dazu und plant ihr in naher Zukunft solche Events?

Andreas: Wir haben ja letztes Jahr ein Turnier in München am Start gehabt und das verlief sehr gut und wir wollen da auch wieder anknüpfen. Das neue Jahr ist ja schon voll in den Startlöchern und somit haben wir auch unsere Ziele für 2018. Aber ob Offline Events auch auf unserer Liste stehen ist ein gut gehütetes Geheimnis.

TMA-eJournal: Oftmals werden Admins in allen Ligen dieser Community für Entscheidungen hart angegangen und das oft zu Unrecht. Habt ihr Ideen entwickelt, wie die Community besseres  Verständnis für eure ehrenamtliche Arbeit entwickelt? 

Andreas: Egal welche Liga, die dort beschäftigten Admins können ein Lied davon singen, wie Spieler Admins angehen, teils sehr aggressiv bis drohend. Gerade wenn sich Admins in Teamspeak oder Discord mit diesen Treffen. Aber das sind Ausnahmen. Der sehr große Teil der Spieler ist friedlich und macht das, wozu sie sich angemeldet haben: Sie spielen und haben Spaß. Einen ersten Schritt, damit die Community unsere ehrenamtliche Arbeit versteht ist der in diesem Jahr eingeführte Spielerrat, der zu einem bessern Verständnis und einer bessern Kommunikation zwischen uns und der Community führen soll.

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TMA-eJournal: Zum Abschluss, würde uns interessieren ob ihr weitere Angebote oder Projekte geplant habt die für die Community in naher Zukunft interessant sein könnten?

Andreas: Ist es nicht viel schöner sich von neuen Dingen überraschen zu lassen, als diese schon Monate vorher zu erfahren? Wir haben eine lange Liste an Zielen und Projekten, die wir mit und für die Community umsetzen wollen und werden. Denn am Ende haben wir doch alle das selbe Ziel den eSport groß zu machen. Und genau dafür brauchen wir Unterstützung egal ob Marketing, Social Media oder als Admin für ein Spiel denn dann können wir unsere Ziele und Projekte noch schneller umsetzen.

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