TMA-eJournal: Hallo! Magst du uns vorab mal ein kleinen Überblick über Operation for Help eSports geben und erzählen wie das Ganze ins Leben gerufen wurde?
Christopher Rubin: Moin ! Ja klar gerne. Also es fing alles damit an, dass ich abends so um 23 Uhr noch mal bei Facebook was geguckt hatte und mir zufällig aufgefallen war, dass ich in eine neue Gruppe hinzugefügt wurde. Diese Gruppe heißt Kindergarten – Projekt – Hamata (Ägypten). Naja und ich sah dort einen Beitrag von einer alten Schulfreundin, indem sie beschrieb, wie dort im Kindergarten die Zustände so wären. Daraufhin habe ich mir die Gruppe genauer angeguckt und mich entschieden, dass man dort helfen sollte. Ich habe mit ein paar anderen Freunden und Leadern von RB6 Clans gesprochen und stimmten mir zu. Ich habe dort in der Gruppe einen Post gesetzt, dass wir aus dem Bereich eSport gerne Helfen wollen und einen Spendenmarathon auf die Beine stellen werden. Daraufhin hat sich der gute Rene Buchholz bei mir gemeldet, der einen eigenen Spendenverein Helping Hands for Ägypten hat. Wir kamen ins Gespräch, allerdings war der gute Rene zuerst etwas skeptisch. Doch dann haben wir telefoniert und ich habe dem Rene alles erklärt und er war dann nach dem Gespräch auch beruhigter.

Tja dann fing ich an rum zu fragen wer mich bei dieser Aktion unterstützen würde und ich musste auch nicht lange Warten. Der Andreas Leader des Night Wolve Clan Community hat davon mitbekommen und war sofort begeistert und mit dabei so wie auch der Noli von Sir E-Sports und der gute Sebke von Orbital Gaming. Als wir vier so anfingen zu Planen merkten wir schnell, dass man sowas einfach auch für die Zukunft unterstützen sollte und anderen bei solchen Veranstaltungen unter die Arme greifen muss, sodass die Operation for Help ESports entstand.

TMA-eJournal: Nun sind ja eigentlich alle Gründer eurer Idee aus dem Rainbow Six Siege Bereich. Bedeutet das auch, dass euer Hauptaugenmerk sich nur darauf richtet oder seid ihr auch für andere Plattformen und Games offen?
Christopher Rubin: Nein natürlich nicht. Klar wir kommen alle aus dem Rainbow Six Bereich, allerdings wollen wir nicht nur Rainbow Six Spieler oder PS4 Spieler erreichen. Unser Ziel ist es, wie auch bei unserem Spendenmarathon, auf allen Plattformen Streamen zu lassen oder dort was anzubieten. Letzten Endes sind wir ja alle eine eSport Community und als solche werden wir auch auftreten.


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TMA-eJournal: Noch ist ja euer Projekt in den Babyschuhen quasi, was habt ihr euch noch vorgenommen und was wollt ihr mit Operation for Help eSports noch so erreichen?
Christopher Rubin: Also wir wollen auch in Zukunft damit viele soziale Projekte unterstützen. Wir haben sogar schon was geplant nach dem Spendenmarathon, wo wir dann aber auch Persönlich vor Ort einsetzen werden. Es wird wieder ein Projekt was um Kinder geht. Und zwar geht es um das Kinder-Hospiz Sternenbrücken, das einmal in Hamburg und einmal in Berlin eine Einrichtung besitzt. Wir haben gleich gesagt, dass wir den Kindern einen schönen Tag bieten wollen und auch, dass wir selbst dorthin fahren, um mit den Kids vor Ort FIFA 18 oder andere Spiele dann Spielen und diese live Streamen werden. Das ganze wird aber erst zum Sommer hin geplant.

TMA-eJournal: Ihr plant ja nun für den 24 Februar einen ganz großen Spendenmarathon. Was wird uns da erwarten bzw. was habt ihr da geplant und wie kann ich als Zuschauer da mitwirken?
Christopher Rubin: Wir haben wirklich eine Menge geplant. Wir werden verschiedene Spiele auf verschiedenen Plattformen streamen, wo aber auch zum Teil die Zuschauer aus dem Stream mitwirken oder spielen können. Dann wird es ein Worms Battle geben zwischen Andreas und mir, was in der Art wie eine Poker Runde gestaltet sein wird und von dem guten Sebke gecastet wird. Was für mich jetzt schon ein Highlight wird ist, dass wir zum ersten mal einen Gran Turismo Cast sehen werden. Und es wird noch vieles mehr geben lasst euch Überraschen hehe.

TMA-eJournal:  Projekte da, Projekte hier. Aber wie kann man zukünftig als eSport Team oder gar als Unternehmen euch helfen und beitreten bzw. ist das gewünscht?
Christopher Rubin: Klar also jede Hilfe ist immer Herzlich Willkommen. Hilfe egal in welcher Form ist immer Willkommen. Ich denke Support tut eben auch keinem weh einen Beitrag zu Teilen. Wenn Unternehmen oder neue Teams auf uns zu kommen und helfen wollen, besprechen wir dann mit dem Unternehmen oder Team in welcher Form sie uns unterstützen möchten. Aber das wird die Zukunft dann eben zeigen, da es uns ja noch nicht so lange gibt, haben wir halt noch einen Haufen Arbeit vor uns.


Mehr Informationen zum 24 Stunden Live-Stream


TMA-eJournal:  Gibt es konkrete Einrichtungen, Projekte die ihr bevorzugt mit eurem Engagement unterstützen wollt oder wie habt ihr das euch vorgenommen?
Christopher Rubin: Nein wir bevorzugen keine Einrichtung oder Projekte, denn es geht ja darum in erster Linie zu helfen. Da ist es egal, ob es um Kinder geht oder Obdachlose. Wichtig für uns ist, dass man anfängt was zutun und nicht wegguckt.
Aber klar ist, dass einem das ein oder andere Projekt wohl sehr zu Herzen gehen wird.
Geplant ist es für die Zukunft selbst Projekt ins Leben zu rufen wie aber auch andere Projekt zu Unterstützen. Da wir gerade dabei sind uns alles aufzubauen und in vielen Bereichen dann Konzepte für unsere Hilfe die dann ganz klar in Bereich E-Sport stattfinden wird anbieten zu können.

TMA-eJournal:  Noch seid ihr einfach ein schnell gegründetes Projekt, aber werdet ihr zukünftig vielleicht eine Vereinsgründung anstreben umso euch noch mehr Möglichkeiten zu erarbeiten?
Christopher Rubin: Ja klar, das wäre unser gemeinsames Ziel, das wir gerne gemeinsam erreichen wollen. Aber bis dahin ist es eben jetzt noch ein weiter Weg und wir gucken jetzt erstmal wie unsere Organisation ankommt und angenommen wird. Ich denke es ist zur Zeit wichtig Schritt für Schritt an diesem Ziel zu arbeiten.

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